Alpenhaus 2014

Alpenhaus 2014

Fest entschlossen dieses Jahr die Tour nochmal standesgemäß zu machen, treffen sich am Samstag den 4. Oktober um 10 Uhr  9 Flyer auf dem Marktplatz in Eiserfeld um die Strecke zum urigen Alpenhaus in Kirchhundem unter die Stollen zu nehmen. Als Mitfahrer haben sich Micha und Manni, nebst unserem Alt-Kassenwart Hermi zusätzlich eingefunden um das sonnige Herbstwetter auszunutzen.

Über die Eisernhardt und Obersdorf gehts hinunter nach Dielfen, und weiter über Deuz hinauf Richtung Forsthaus Hohenroth. Ein Mittagspäuschen zum Kräfte sammeln und schon stehen wir am Forsthaus. Micha und Manni verlassen unsere Strecke Richtung Lahnhof, Hermann hat schon vorher die Heimreise angetreten.

Über Erndtebrück und Birkelbach biegen wir ins Schwarzwassertal um den finalen Anstieg zum Rhein-Weser-Turm zu meistern. Ein paar Schweisstropfen und Flüche später treffen wir oben auf Bernd, Ulrike und Sandra die von Vormwald aus die Tour begonnen haben.

Die gereichten Getränke haben wir uns, nach einhelliger Meinung, auch redlich verdient. Etwas später stossen dann noch die vier Wanderwilligen Heiko, Läddoh, May-Britt und Marion dazu. Leider ist es sehr windig und schattig am Turm und so gehts fürher wie sonst auf die letzten schnellen 6 Kilometer bis zum Alpenhaus, wo die Sonnenterrasse ihrem Namen noch alle Ehre macht.

Zimmer beziehen, duschen und in freudiger Erwartung aufs Abendessen noch an ein paar Bierchen und Willis laben. Irgendwie scheint Hüttenwirt Frank runderneuert, jedenfalls klappt alles relativ problemlos. Sogar das Frühstück kann zeitig aufgenommen werden, und einige Abrechnungen sind schon in großen Teilen fertig – das gabs noch nie  Lachen

Mitte der Woche sagten die Wetterpropheten noch Schauriges für den Sonntag voraus, doch siehe da – Sonne satt! Wenn Engel reisen Unschuldig

Noch ein bißchen frisch, aber bei nicht erwarteten trockenen Bedingungen gehts hinauf zum Turm und wieder durch einige Bachdurchquerungen im Schwarzwassertal auf dem Rothaarsteig bis zur Ginsberger Heide, wo eine kurze Kaffee- und Kuchenpause eingelegt wird. Bernd, Ulrike und Sandra biegen Richtung Vormwald rechts ab und der Rest fährt auf dem X 5 bis oberhalb von Dreis-Tiefenbach. Immer nur runter wie Wolle meinte Überrascht

Um nicht so lange auf den Zug zu warten, fährt Sandra dann auch noch die gesamte Strecke über den Radweg nach Hause und begegnet dann noch einem verdutzten Wolle der sich auf dem Weg zurück nach Eichen befindet.

Wir fahren über den Haardter Berg nach Weidenau und auf dem Radweg bis zum Siegener Bahnhof wo Eis und sonstige Leckereien gereicht werden.

Leider gab es am ersten Tag einen kleinen Sturz zu beklagen, aber vorbildlich wurde die Wunde von innen desinfiziert und keine Vereinsbekleidung beschädigt – sauber!

Das Alpenhaus macht immer wieder Spass, sogar wenn man mit dem Bike hinfährt Winken

Alle die nicht mit waren haben mal wieder was verpasst

Gruß Präsi

Siegerland Höhenring 2014

Wie jedes Jahr gab es auch diesmal die Umrundung des Siegerland Höhenrings. Der schon Ende letzten Jahres mit Bedacht vom Vorstand gewählte Termin erwies sich als goldrichtig. Das Wetter, vielleicht am ersten Tag noch etwas frisch, gab es am zweiten Tag rein gar nichts zu meckern. Zum fahren optimale Temperaturen und auch prima Bodenverhältnisse ermöglichten an beiden Tagen eine beachtliche Durchschnittsgeschwindigkeit.

Tag 1

10 Flyer und unsere Gastfahrer Hubertus und Daniel starten die Tour am Samstag den 14. Juni um 9.30 Uhr an der Sparkasse Eiserfeld. Manni und ich sind schon um 9 Uhr losgefahren um den Giebelwald von Mudersbach aus zu erklimmen und die ersten netten Steigungen in Niederfischbach und Wildenburg in aller Ruhe angehen zu können. Leider hatte dieser Plan für die uns Folgenden leider den gegenteiligen Effekt. Bei der Pause am ewigen Fuhrmann schließen sich dann die Gruppen wieder zu einer Einheit.

Unsere Damen Rübe und Sandra werden von Heidi über eine kürzere Strecke zur Lützel geführt, und auch unsere Gepäckbeauftragten Achim und Marion landen zeitgleich um 16 Uhr mit uns auf der Ginsberger Heide – just in time sage ich da nur.

Dem gemütlichen Abend mit lecker Essen und Getränken folgt

Tag 2

Nach dem Wetterchaos im letzten Jahr scheint einer ordentlichen Beendigung der Tour diesmal nichts im Wege zu stehen.

Nach erreichen des Forsthauses Hohenroth führe ich unsere beiden Damen in aller Ruhe und mit etwas Windschatten über die Straßenroute bis hinauf zum Jagdberg. Einige Kilometerchen weiter holt uns der Rest der Truppe dann wieder ein – eine gute Lösung für Alle.

Auf der Tiefenrother Höhe gibts den traditionellen Halt zur Stärkung, und Wolle und Micha wechsel an Käbis Rad noch schnell den defekten Schaltzug. Die Damen verlassen uns auf der Kalt Eiche und wir stürzen hinab nach Würgendorf. Über Lippe und Hohenseelbachskopf solls hinunter nach Herdorf gehen, doch wie jedes Jahr verpassen einige Raser die Abzweigung und es kommt fast zu einem Massencrash, der aber Dank artistischer Einlage von Hubertus vermieden werden kann.

Ja, dann kommts. Von Herdorf zieht es sich unaufhörlich hinauf bis endlich die Straße erreicht wird. Der kleine Knipp zu guter letzt darf auch nicht fehlen. Auf dem Weg Richtung Steimel lockern sich dann merklich die Beine und der Durst beflügelt. Punkt um 15 Uhr stehen die ersten Getränke zur Aufnahme parat.

Mal wieder 160 km und 3300 hm von einer stattlichen Truppe bezwungen. Auch wenn es für manche etwas anstregend war – man sieht nur zufriedene Gesichter.

Hat Spass gemacht und sicher im nächsten Jahr auf ein Neues.

Gruß

Präsi

Marburg – Siegen 2014

Marburg – Siegen

 

Ein Evergreen steht vor dem AUS?!? Könnte man denken, wenn man die sehr bescheidene Teilnehmerzahl von 11 Flyern hört.

Auf Grund von Urlaub, Krankheit und Termindruck bleiben tatsächlich nur wenig mehr wie zwei handvoll Flyer für den Frühjahrsklassiker übrig. Man trifft sich schon um 6.30 Uhr am Siegener Bahnhof und entlockt dem Fahrkartenautomat recht problemlos zwei Wochenendtickets. Als Bonus dürfen wir den 11ten Mann bis zum nächsten Aufenthalt schmuggeln. Der Vorteil der recht kleinen Gruppe – wir passen alle in einen Zug und wählen die Variante über Giessen, damit wir eine halbe Stunde früher in Marbug starten können.

Nach 39 Minuten Frühstückspause im Giessener Bahnhof besteigen wir den Anschlußzug nach Marburg. Schon hier wird klar – es wird Diesmal wohl noch eine Besonderheit geben – Regen zu Beginn der Tour Traurig

Nach fast 30 Km Regenfahrt hat dann kurz vor Giessen der Wettergott ein Einsehen und stellt das Wasser ab – in den Schuhen bleibt es aber den meisten bis in die Heimat erhalten. Der kleine Park am Marktplatz, der sonst immer unser Domizil für die Mittagspause ist, wird umgestaltet und ist durch Bauzäune abgesperrt. Immerhin können wir so diverse Kleidungsstücke zum trocknen aufhängen.

Weiter über Wetzlar der Eispause in Herborn entgegen. Über Dillenburg nach Haiger und durch das Tal hinauf zum Forellen-Franz. Kluge Fachgespräche und ein feines Lagerfeuer säumen die Einstandskiste von Jürgen.

Noch mehr oder weniger schnell die Kalt Eiche erklommen, und ab geht es Richtung warmer Mahlzeit nach Eiserfeld in die Post zu Lefti.

Der Regen und die nicht wirklich versprochenen frischen Temperaturen haben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 20 Km verschuldet, zum trödeln war es zu kalt.

Aus dem Stehgreif lassen sich die fast 130 Km ohne Training nicht so ganz problemlos Meistern, aber wofür hat man Freunde die einem schon mal ein bißchen Schwung geben und immer kluge Ratschäge parat haben. Marc hat seine Jungfernfahrt souverän gemeistert, und Jürgen konnte aus Kostengründen von einer Mitgliedschaft überzeugt werden.

Nächtes Jahr auf jeden Fall wieder!

Grüße an die Daheimgebliebenen von

Sven, Achim, Micha, Manni, Käbi, Jochen, Willi, Marc, Jörg, Jürgen und Balzi

Hohe Bracht 2014

Hohe Bracht 2014

Wie voreilig auf der Jahreshauptversammlung angekündigt, wurde dann doch tatsächlich die eigentlich über viele Jahre traditionell erste Samstagstour im sportlichen Vereinskalender in die Tat umgesetzt.

Was haben sich schon für legendäre Szenen auf dieser Strecke abgespielt. Untrainiert, frisch von der Couch – praktisch noch den Weihnachtsbraten im Verdauungstrakt wurde man schon oft durch schlechtes und richtig übles Wetter zur Untätigkeit verdammt, bis dann jemand das Wort Hohe Bracht in den Raum warf und jeder wusste was die Uhr (oder der kleine Pfeifenmann) geschlagen hatte. Neuschnee hat uns schon zu abenteuerlichen Methoden und Streckenumstellungen getrieben, und durch Holzrückfahrzeuge verursachten nabentiefen Morast dem nur durch ein Wunder alle wieder lebend entkommen konnten … wenn man da mitreden will, muss man dabei sein.

Wir schreiben  Samstag den 22. März und trotz einiger unkenden Wetterfrösche hält das Wetter und die Frisur – wenigstens bis Eichen, aber dazu später mehr Zunge rausstrecken

Über alle gängigen Vereins-Info-Medien publiziert, bringt die Tour im Vorfeld doch die WhatsApp-Gruppe zum glühen. Drei Flyer wollen mit dem Bike bis Eichen, und  die restlichen drei Biker kompensieren die nicht fahrenden Züge nach Kreuztal mit geräumigen PKWs.

Roland, Jochen und Ralf sind über den Radweg eingetrudelt, Micha, Käbi und ich sind den Großraumlimousinen entstiegen, und nachdem Wolle sich dann von der Hausarbeit losreissen konnte gehts mit immerhin 7 Flyern von Eichen aus auf die Strecke.

Wir erklimmen die erste Steigung und über einen Teil des Höhenring gehts bis zur Krombacher Höhe. Am Parkplatz Graevenstein verlassen wir die altbekannte Route und schlagen den Weg zum Fahlenscheid-Gletscher ein. Über die Einsiedelei zum Benolper Kreuz und schwups sind wir auf der Hohen B(P)racht.

Aus Fehlern wird Man(n) bekanntlich ja manchmal klug, und so wählen alle mit bedacht vermeintlich leichte und überschaubare Speisen aus der Karte aus – weit gefehlt !!! Die gereichten Portionen werden uns auch diesmal den kompletten Rückweg noch öfters ins Gedächtnis gerückt.

Winddichte Kleidung für die lange Abfahrt wird angelegt, und schon gehts in wilder Fahrt hinunter nach Hofolpe. Auf den folgenden 200 Hm zur Hohen Lohe haben die Jungs von der Hozwirtschaft noch eine kleine Überraschung für uns parat – als wenns nicht schon schlimm genug wäre. Die Oberschenkelchen sind wieder auf Betriebstemperatur und deshalb gehts wieder runter nach Varste und nochmal 230 Hm zum Wolfshorn hinauf. An der Littfequelle vorbei zum Stoß und über den Altenberg zurück nach Eichen.

Pünktlich mit dem Eintreffen vor Wolles Fahrradgarage machen sich die ersten Regentropfen auf den Weg zur Erde. Noch ein letztes Bier im Stehen und die armen zwei verbliebenen Mit-dem-Rad-Rückfahrer sehen mit erschrecken einem kalten und ungemütlichen Heimweg entgegen. Vermutlich hatte die Wanderin unterwegs doch recht als sie unseren Bergfloh Jochen, zumindest habe ich es so interpretiert, als alpenländische Dachsbracke bezeichnet hat. Wikipedia sagt: es handelt sich dabei um einen wetterharten Gebrauchshund Winken

Eine tolle Tour von 47 Km und 1200 Hm

Gruß Balzi

ein paar Bildchen gibts in der Galerie nebenan

Mittenwald – Tag 3

Auf den Schachen

Nachdem wir am Vortag die Karwendelrunde gefahren sind, sollte es heute eigentlich etwas ruhiger werden. Wir haben uns die von den Höhenmetern her einfachere Tour zum Schachenhaus ausgesucht.

In Mittenwald fahren wir die Straße Richtung Leutasch hinauf. Vorbei  am  idyllischen Lautersee zum Ferchensee, und dann in den Wald mit den ersten Steigungen. Nach einer schnellen Abfahrt gehts dann in Serpentinen bis zur Wettersteinalm.

Oechler trifft hier die sehr weise Entscheidung auf der Alm zu warten, während wir den schmalen Weg zum Schachenhaus einschlagen. Der alte Karrenweg mit losem Geröll und unzähligen Kehren nimmt irgendwie kein Ende – und das soll der Königsweg zum Schloß sein?!

Nach gefühlten Stunden erreichen wir ein Flachstück mit einem Gedenkkreuz – hier ist bestimmt einem Mountainbiker der Kopf geplatzt?!Zunge rausstrecken Es geht weiter um den Berg herum und dann sieht man auch schon in der Ferne das königliche Jagdschloss auf den Felsen thronen. Noch einmal steile Serpentinen erklimmen und es ist vollbracht. Belohnt mit einem traumhaften Ausblick auf die  Alpspitze, der etwas von den Schweisstropfen getrübt wird die in die Augen rinnen, geniessen wir unser Tagwerk und die im Schachenhaus gebotenen Leckereien.

Die Abfahrt bringt dann die Bremsscheiben zum glühen. Wir sammeln uns an der Wettersteinalm und weiter hinunter ins Tal. Über Elmau gehts wieder, nach einer kleinen Sonnenpause auf der Wiese, Richtung Mittenwald.

Tagesbilanz 47 km und 1250 hm, die einem aber irgendwie schlimmer vorkommen wie die Karwendelrunde.

Mittenwald – Tag 2

Karwendelrunde

Schon vor der Anreise haben wir für Freitag auf Grund der Wetterprognosen die von allen mit Spannung erwartete Karwendelrunde als Königsetappe angesetzt.

Heute sind dann Höhenmeter angesagt, die sich auf drei lange Steigungen verteilen. Los gehts wie gestern durch das Ried nach Scharnitz. Wir biegen links Richtung Karwendelhaus ein und schrauben uns in luftige Höhen. Kurz vor der Larchetalm gibts dann eine kurze Pause zur Stärkung und Beine ausschütteln. Es folgen noch 300 steile Höhenmeter auf Serpentinen hinauf zum Karwendelhaus.

Die Quälerei wird mit einem tollen Ausblick und lecker Essen belohnt. Danach kurz hinauf zum Hochalmsattel und dann folgt ein Abfahrt von 5 km länge die auf Teils tief geschottertem Geläuf Konzentration und Achtsamkeit erfordert. Noch einmal gehts 10 km auf gut befahrbaren Waldwegen hinab bis nach Hinterriß.

Hier weist uns ein netter österreichischer Mitbürger, der gerade eine Tanne mitten auf den Weg gefällt hat, darauf hin, dass der hier verlaufende Wanderweg jetzt Privatbesitz ist und von uns nicht befahren werden dürfe. Auch die sich nur wenige Meter weiter befindliche Beschilderung von Wanderwegen stimmen ihn nicht um, und auf unseren Hinweis das auch das GPS diesen Weg anzeigt verleiht er mit dem Hinweis: er könne das GPS-Gerät auch mit der in seiner Hand befindlichen Motorsäge zerteilen seiner Gastfreundschaft noch einmal Ausdruck. Hier wirkt dann Michaels Aussage: bevor du die Motorsäge anhast bist du tot doch sehr deeskalierend Lachen

Ein paar Meter weiter im Dorf gehts dann wieder etwas umständlich zurück auf die Strecke mit 4 km Anstieg an der Vordersbacher Au vorbei. Es folgt wieder eine schnittige Abfaht hinunter zur Bärnbach Furt. Die anstehende Bachüberquerung meister einig gut und einige weniger gut Cool

Es folgt noch einmal eine knackige Auffahrt zur Vereinalm die bei einigen die letzten Reserven aufbraucht und eine schnell Abfahrt hinunter zum Seinsbach. Wir rollen nach Mittenwald in unsere Pension und gönnen uns ein lecker Bierchen.

Eine tolle Runde mit viel Bergpanorama und 70 km mit 1850 hm. Das hat schon ein paar Körner gekostet, und hat manche zwischenzeitlich an den Rand der Verzweiflung gebracht.

Mittenwald – Tag 1

Isarsprung

Zum akklimatisieren und beschnuppern der Landschaft machen wir uns schon kurz nach der Ankunft und dem zusammenbauen der Bikes mit der kompletten Truppe von 8 Flyern auf von Mittenwald zum Isarsprung.

Die Fahrt durch das Ried bis Scharnitz geben uns schon erste Eindrücke von der phantastischen Landschaft mit Dolomitenfeeling.

Es geht Richtung der Karwendeltäler vorbei an Wiesenhof auf moderaten Steigungen, die es möglich machen die Berge zu geniesen und ein paar Fotos fürs Album zu schiessen, dem Isarsprung entgegen.

Da spring sie nun – die Isar. Noch etwas weiter liegt die Kastenalm, auf der sich trefflich Pause machen lässt. Ein paar Unentwegte versuchen sich noch an dem steilen und von losem Schotter bedecktem Weg zur nächsten Alm – aber kurze Zeit später, als auch die letzen erkannt haben das der Weg doch den Wanderen vorbehalten bleiben sollte, treffen sich alle an der Kastenalm wo Getränke und Snacks warten.

Zurück gehts auf der selben Strecke, und alle sind sich nach den 47 km zum einradeln sicher, dass die Wahl auf Mittenwald für das verlängerte Wochenende eine gute Entscheidung war.

BLB nach SI 2013

ad Berleburg – Siegen

Am 20. Juli wollten satte 7 Flyer das herrliche Wetter nutzen und einen Teil des Rothaarsteigs unter die Stollen nehmen.

Marcel, Jochen, Jörg, Micha, Manni, Sven und ich besteigen in Siegen um 7.57 Uhr den Zug nach Berleburg. Dort angekommen gehts erst mal lustig hinauf zum Wanderparkplatz Kühhude – dem Einstieg der Tour.

Natur pur, Gruppenbild vom Ranger vorm heissen Stein, und schwups sind wir nach 50 km auf der Ginsberger Heide zur Mittagspause.

Manni zaubert auf dem Rest der Strecke noch ein paar Gimmicks aus dem Hut und unverletzt, mit allen Gepäckstücken und ohne Panne gehts über den Lahnhof hinunter nach Deuz und wieder rauf Richtung Dautenbach. Hier hatte ein Pferdchen bei unserem Anblick den Rückwärtsgang eingelegt, aber alle beteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

Den Giersberg hinunter in die Stadt und noch ein wohlverdientes Getränk in der Hammerhütte geschlabbert (Mannis Eis im Naschwerk nicht zu vergessen). Wieder eine tolle Tour von ca. 90 km, bei den Auswärtigen eine Klitzekleinigkeit über 100 (wohl Jochen 🙂

Gruß Balzi

Fahrtechnikkurs „For Ladies Only“ 2013

Samstag morgen, 7.00 Uhr, wir verstauten gerade die Räder im Auto, als Marion vorfährt. Leider nicht im Vereinstrikot sondern noch in Dienstkleidung. So, das an eine Teilnahme nicht zu denken war – hier rief nur noch das Bett. An dieser Stelle wäre der Gatte zu zitieren “ Augen auf……“ ihr wisst schon.

Also machten Sandra, Heidi, Rübe und Uli (NOCH ohne Mitgliedschaft) sich auf den Weg nach Moitzfeld. Und wie es der Zufall so will, machte Markus am gleichen Tag parallel den Kurs „Trail Fun“, beim gleichen Veranstalter. Also nahmen wir ihn – oder er uns – mit.

In Moitzfeld angekommen nahm unser Instructor Nina uns in Empfang. Nach erstem Kennenlernen und alle noch mal Pippi machen, ging es dann los zu ersten Trockenübungen auf dem Schulgelände, wo wir darin geschult wurden, mit unseren Rädern quasi eins zu werden. Nach dem der erste Gedanke „kann ich doch schon alles“ schnell wiederlegt wurde, hat es, so glaube ich allen viel gebracht. Danach ging es dann ab in den Wald. Hier gab es dann diverse Bremsmanöver in Kies, Kurven auf sandigem Untergrund und steile Wege auf wurzeligem Untergrund. (Wäre auch was für den ein oder anderen Herren gewesen)

Uli steuerte hilfreiche Tipps bei, wie sich unter zu Hilfenahme der geeigneten Gegenstände, ein höherer und effektiverer Grad an Übungserfolgen erzielen ließ 🙂 Mittags ließen wir uns dann im Gras des Naturfreundehauses zwecks Stärkung und Auffüllung der Getränkeflaschen kurz nieder.

Am Nachmittag wurde vertieft und ein „unglaublicher Steilhang“ 😉 bewältigt. Über eine Schleife ging es dann zurück zum Treffpunkt.

Ich denke, der Tag hat uns allen viel Gebracht und auf jeden Falle eine Menge Spaß gemacht. Jetzt heißt es Gelerntes vertiefen.

Danke Nina !!! Wir sehen uns beim Aufbaukurs.

Siegtal Pur 2013

Siegtal Pur 2013

Traumhaftes Wetter und 100.000 Teilnehmer

Aller guten Dinge sind Drei. Unser dritter Auftritt als offizieller Pannenservice, bei der Großveranstaltung Siegtal Pur.

Teamleiter Micha hat im Vorfeld die Organisation übernommen. Um 7.00 Uhr fährt unser Käbi das nötige Equipment wie Zelt, Reparaturständer, Werkzeug und Material zu unserem Standort gegenüber der Esso-Tankstelle in Eiserfeld und der Pannenstand wird installiert.

Dank der neuen Streckenführung über den Dornseifer-Parkplatz liegt unser Stand diesmal direkt an der Strecke und ist eigentlich nicht zu übersehen.

Am Ende des langen Tages konnte vielen Radlern geholfen werden.

Besondern Dank an unsere Freunde von der freiwilligen Feuerwehr Eiserfeld, unseren Sponsor Bicycles & More für die Versorgung mit Ersatzteilen, an Micha und Käbi und alle die Zeit gefunden haben Radlern zu helfen und unseren Verein zu repräsentieren.